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Steuern / Einkommensteuer 
Mittwoch, 14.08.2019

Neue Azubis: Steuerliche Aspekte beachten!

Wenn junge Menschen ins Berufsleben eintreten, steht möglicherweise die erste Steuererklärung an. Lehrlinge, die mit einer Ausbildung starten, sollten zunächst dem Ausbildungsbetrieb ihre Steueridentifikationsnummer, das Geburtsdatum und die Religionszugehörigkeit mitteilen. Denn auch eine Ausbildungsvergütung unterliegt grundsätzlich der Steuerpflicht. Wer seine Steuer-ID nicht weiß, sollte sich direkt an das Bundeszentralamt für Steuern wenden und die erneute Mitteilung der ID-Nummer beantragen.

Ob von der monatlichen Ausbildungsvergütung dann tatsächlich Lohnsteuern abgezogen werden, hängt vom Einzelfall ab. Viele junge Erwachsene sind ledig und haben keine Kinder. Dann werden sie automatisch in die Steuerklasse I eingeordnet. In der Regel fallen in dieser Steuerklasse erst für Vergütungen von gut 1.000 Euro im Monat Lohnsteuern an. Wer Steuern zahlen muss, kann diese ggf. über die Einkommensteuererklärung erstattet bekommen. Daher sollte man von Beginn an Belege und Quittungen für Ausgaben sammeln, die im Zusammenhang mit der Ausbildung anfallen (z. B. Kosten für typische Berufsbekleidung oder Fachliteratur).

Hinweis

Eltern, die ihren in Ausbildung befindlichen Kindern eine Unterstützung zahlen, können bestimmte Beträge wie den Kinderfreibetrag bzw. das Kindergeld, Kosten für die Krankenversicherung oder die auswärtige Unterbringung bei der Steuer ansetzen.

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Die Fachnachrichten in der Infothek werden Ihnen von der Redaktion Steuern & Recht der DATEV eG zur Verfügung gestellt.